Kippel

Die Geschichte der Pfarrei Kippel geht bis in Jahr 1233 zurück. Damals schenkte Freiherr Gyrold von Turm, Herr des Lötschentales, die Kirche von Lötschen (Liech) mit allen Rechten und Pflichten, sich und seinen Nachkommen das Patronatsrecht vorbehaltend, der Abtei der Chorherren von Abondance in Savoyen unter ihrem Abt Pierre II. (1232-1239). Bis 1531 waren nun die Chorherren dieses Klosters für die Seelsorge im Lötschental verantwortlich. Da jedoch in dieser Abtei der Nachwuchs an Novizen ausblieb und schlussendlich nur mehr sechs Chorherren im Kloster übrig blieben, verkaufte Abt Jean-François de Valperga dem Bischof von Sitten, Adrian I. von Riedmatten das Priorat Lötschen. Doch erst am 22. Dezember 1607 übergab der Abt der Chorherren von Abondance Bischof Adrian II. von Riedmatten alle Rechte und Titel des Klosters auf das Priorat Lötschen.
Zur Erinnerung an diese geschichtliche Zeit trägt der Pfarrer von Kippel bis heute den Titel "Prior".